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Arnold Vaatz zu Rosenlöcher


Abgeordneter für die Wahlkreise Dresden II und Meißen I  im Deutschen Bundestag

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ wartet in ihrer neuesten Ausgabe auf mit der Schlagzeile „Ihr zersägt Eure Enkel – warum wir Dresdner uns noch immer gegen die Waldschlösschenbrücke wehren“. Der unter dieser Überschrift abgedruckte Artikel stammt aus der Feder des Dresdner Dichters Rosenlöcher und ist zur Lektüre jedermann in unserer Stadt wärmstens zu empfehlen. Er offenbart wie wohl bisher kaum ein anderer einen Blick in die Denkweise der Dresdner Brückengegnerszene.

Es dominieren von Anfang bis Ende der jeder sachlichen Auseinandersetzung unzugängliche schrille, hysterische Superlativ. Die Befürworter der Brücke sind nach Rosenlöcher offenbar keine Menschen: „Freilich, es hat eine Abstimmung gegeben.“ Aber „Der Dresdner“ sei „auch in Dresden nicht mehrheitsfähig“. Auch Dresden bestünde vor allem aus Autos. Und er habe an sich erfahren, daß er nur in ein Auto steigen müsse, um „wie ein Auto zu denken“. Soviel zur Achtung der Meinung anderer.

Es juckt den Autor offenbar, auch eine winzig kleine Korruptionstheorie in die Welt zu setzen. Aber wie, wenn es dafür keinerlei Anhaltspunkte gibt und man einer Verleumdungsklage entgehen will? Nun: Man erfindet – in Anspielung auf die sauerländische Heimat des Ministerpräsidenten - ein paar „sauerländische Freunde“, die „noch viel besser wissen“ als er, die Absichten wie die des Ministerpräsidenten, Gerichtsentscheidungen zu respektieren und das Resultat des Bürgerentscheides umzusetzen - „meist weniger Herkunfts- als Geldhintergründe“ habe. Früher, so fügt er wehmütig hinzu, habe der Spiegel „dergleichen“ noch „aufzudecken“ gewusst.

Dieser Beitrag gehört in die Annalen. Zur Fünfzigjahrfeier der Brücke sollte man ihn in die Festbroschüre drucken, damit die „zersägten Enkel“ in aller Ruhe lesen können, gegen welches Maß an Intoleranz, Selbstgerechtigkeit, Alleinvertretungsanspruch, Verachtung der Demokratie und übersteigerter Hysterie einer Minderheit von selbsternannten Elitedresdnern die Brücke durchgesetzt werden musste – und wie es um die Demokratie in unserer Stadt bestellt wäre, wenn diesen Menschen nachgegeben worden wäre.

>>> Artikel aus Die Zeit "Ihr zersägt eure Enkel!"
 

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  Meine Meinung

Frank Schreier, Dresden, Ich war von Anfang an ein Befürworter der Waldschlösschenbrücke und freue mich, dass die Demokratie gesiegt hat.

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Ute Herzer, Dresden, Brücken gehören in eine Stadt. Ich freue mich schon jetzt auf den wunderbaren Blick von der Brückenmitte aus auf die DD-Silhouette.

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Jörg Reutler, Dresden-Johannstadt, Da sind also die grün/roten Brückenverhinderer mal wieder vor Gericht mit ihren hanebüchnen "Argumenten" gescheitert - gut so.

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U. Aloé, Dresden, Haben sich die Grünen eigentlich schon mal mit dem Wasserbau an und in der Elbe beschäftigt?

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Steffi Walser, Rottenburg, Liebe Brückenbauer, auch im Süden Deutschlands verfolgen wir das heimatliche Geschehen weiter und hoffen sehr, dass die Brücke bald steht.

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