Es wird dabei bleiben: Dresden ist Welterbe mit der
Waldschlößchenbrücke
04.07.2008
Dr. Hans-Joachim Brauns, Sprecher der Bürgerinitiative PRO
Waldschlößchenbrücke: „Es ist eingetroffen, wie von uns
vorhergesagt: Trotz des Weiterbaus der
Waldschlösschenbrücke wollen die Brückengegner nicht, dass
Dresden von der Welterbeliste gestrichen wird, obwohl sie
genau diese Drohung inszeniert haben. Diese Schizophrenie
wird weitergehen.“
Die juristische Auseinandersetzung um die Brücke wird kaum
vor Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein. Die
Brückegegner sorgen selbst mit immer neuen Beweisanträgen
dafür, dass sich der Prozess vor dem Verwaltungsgericht in
die Länge zieht. Und das ist erst die erste Instanz.
Gleiches gilt für die juristische Auseinandersetzung um die
Zulässigkeit des Tunnelbegehrens. Was also soll in einem
Jahr anders sein als heute, außer dass der Baufortschritt
deutlich sichtbar sein wird. Den Brückengegnern wird
nächstes Jahr schon ein Argument einfallen, weshalb Dresden
eine aller-aller-allerletzte Chance erhalten soll. Und da
nun für jedermann offenbar ist, dass die UNESCO das macht,
was die Dresdner Brückengegner ihr vorschlagen, ist das
Ergebnis erfreulich: Wir bleiben Welterbe mit Brücke.
Die Brückengegner haben angekündigt, nie aufzuhören, gegen
die Brücke zu sein. Sie
wollen sie notfalls abreißen lassen. Sie brauchen aber den
Welterbetitel, um überhaupt
noch gehört zu werden. Also werden sie sich weiter dafür
einsetzen, dass wir Welterbe
bleiben. Mal sehen, wann die UNESCO merkt, dass sie auf die
falschen Leute hört. |