Fachrat Dresdner Welterbe der Lüge überführt

30.05.2008
Der selbsternannte „Fachrat Dresdner Welterbe“
hat erneut die Dresdner Stadträte sowie die Öffentlichkeit
vorsätzlich belogen. Dessen Vertreter Prof. Weber erklärte
öffentlich, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung sei nach eigener Prüfung zu dem Schluss
gekommen, dass Teile des abgeschlossenen
Planfeststellungsverfahrens zum Bau der
Waldschlösschenbrücke auch für den Bau des Elbtal-Tunnels
genutzt werden könnten. Auf meine Anfrage teilte mir die
Parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth jedoch mit,
dass es in ihrem Ministerium gar keine entsprechenden
Prüfungen gab.
Schon einmal täuschte Prof. Weber die Stadträte. Seiner
Aussage nach hätte nach anfänglichen Bedenken auch aus
Sicht der Ingenieurkammer Dresden nichts gegen den Bau
eines Tunnels gesprochen. Die Kammer hatte umgehend
dementiert.
Es wird immer klarer: Dem „Fachrat“ kann man keinen Glauben
schenken. Er vertritt nicht die Interessen der Dresdner. Es
geht ihm einzig und allein darum, den Bau der
Waldschlösschenbrücke zu verhindern. Dafür ist ihm jedes
Mittel recht.
Tatsache ist, dass für die Tunnelvariante gemäß § 76 Absatz
1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes ein neues
Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden müsste. So
würden wieder mehrere Jahre ungenutzt verstreichen. Dabei
ist es völlig unwahrscheinlich, dass am Ende das
Regierungspräsidium den Bau des Tunnels überhaupt
genehmigt. Dresden stünde dann vor einem riesigen
Scherbenhaufen. |