Waldschlößchenbrücke: Stadt reicht
Feststellungsklage ein
05.10.2011
Unterschiedliche Standpunkte zwischen Stadt
und ARGE sollen geklärt werden
Wie bereits bekannt, gibt es zurzeit
grundlegende Meinungsverschiedenheiten zwischen
der Landeshauptstadt Dresden als Bauherr der
Waldschlößchenbrücke und der beauftragten
Arbeitsgemeinschaft (ARGE). Um in einigen
wesentlichen Punkten eine Klärung
herbeizuführen, hat die Stadt eine sogenannte
Feststellungsklage beim Landgericht Dresden
eingereicht.
Hintergrund ist eine unterschiedliche
Auslegung der „Stahlbauvereinbarung" zwischen
Stadt und ARGE. Die „Stahlbauvereinbarung" war
abgeschlossen worden, nachdem es im Bauablauf
durch verspätete Vergaben zu erheblichen
Störungen gekommen war. Ziel war es damals,
gerechtfertigte Mehrkosten bei der ARGE
abzugelten und gleichzeitig eine Grundlage für
die verbleibende Bauzeit an der Brücke zu
schaffen. Bei der Prüfung aktueller
Nachforderungen der ARGE stellte sich heraus,
dass die „Stahlbauvereinbarung" von beiden
Seiten unterschiedlich interpretiert wird. Auch
Verhandlungen zu diesem Sachverhalt führten zu
keinem Ergebnis.
Eine sachgerechte und abschließende Prüfung
der eingereichten Nachträge ist der
Landeshauptstadt Dresden aber ohne Klärung der
strittigen Rechtsfragen nicht möglich. Deshalb
hat die Stadt es für erforderlich gehalten,
eine Feststellungsklage beim Landgericht
Dresden einzureichen. Diese Klage dient dazu,
eine genaue Interpretation der
„Stahlbauvereinbarung" auf dem Rechtsweg zu
erwirken und so zwischen berechtigten und
unberechtigten Nachforderungen der ARGE
unterscheiden zu können.
Baubürgermeister Jörn Marx unterrichtet die
Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung
und Bau heute über die Schritte der
Landeshauptstadt.
Unter www.wsb-info.de kann
das aktuelle Baugeschehen mittels Webcam beobachtet
werden. mehr
Meine
Meinung
Frank Schreier, Dresden, Ich
war von Anfang an ein Befürworter der
Waldschlösschenbrücke und freue mich, dass die
Demokratie gesiegt hat.
Meine
Meinung
Ute Herzer, Dresden, Brücken
gehören in eine Stadt. Ich freue mich schon jetzt auf
den wunderbaren Blick von der Brückenmitte aus auf die
DD-Silhouette.
Meine
Meinung
Jörg Reutler,
Dresden-Johannstadt, Da sind also die grün/roten
Brückenverhinderer mal wieder vor Gericht mit ihren
hanebüchnen "Argumenten" gescheitert - gut so.
Meine
Meinung
U. Aloé, Dresden, Haben sich
die Grünen eigentlich schon mal mit dem Wasserbau an
und in der Elbe beschäftigt?
Meine
Meinung
Steffi Walser, Rottenburg,
Liebe Brückenbauer, auch im Süden Deutschlands
verfolgen wir das heimatliche Geschehen weiter und
hoffen sehr, dass die Brücke bald steht.