Bürgerinitiative PRO Waldschlößchenbrücke nimmt
Stellung zu Äußerungen von Prof. Ingo Zimmermann
„Prof. Zimmermanns Sturmlauf gegen
Mehrheitsentscheidungen der Dresdner Bürger ist empörend“
Prof. Ingo Zimmermann äußerte in einem Aufruf zu einer
Demonstration, dass das an keine Mehrheitsentscheidungen
gebundene kulturellen Gewissen nicht stumm sein dürfe, wenn
ein einzigartiger Landschaftstraum nahezu bedenkenlos der
Verkehrsplanung überlassen werde.“
Wieder werden Bürger, die anderer Auffassung sind, als
kulturlos verteufelt. In jahrelanger Diskussion und im
Planfeststellungsverfahren sind die Verkehrsbelange, der
Umweltschutz und die Belange des Denkmalschutzes abgewogen
worden. Eine Abwägung, die zunächst auch die UNESCO
gebilligt hat. Mit den Äußerungen von Prof. Ingo Zimmermann
werden besonders verdienstvolle Bürger, wie Prof. Glaser in
übelster Art verunglimpft. Wer so redet, disqualifiziert
sich selbst.
Dazu sagt Dr. Hans-Joachim Brauns, Vorsitzender der
Bürgerinitiative Pro Waldschlößchenbrücke: „Ein
‚Aufeinander zugehen’ kann offensichtlich nicht ernst
gemeint sein. Dieses Motto des Aufrufes zur Demonstration
der Brückengegner ist ein erneuter Versuch, von deren
wahren Absichten abzulenken. Ihnen geht es einzig darum,
den Weiterbau der Brücke zu verhindern. Sie reden den neuen
Brückenentwurf von Baudirektor der Frauenkirche Herrn
Eberhard Burger schlecht, anstatt mit der neuen
Waldschlößchenbrücke für den Erhalt des Welterbetitels zu
werben. Sie wollen auch dann, wenn die UNESCO die neue
Brücke akzeptiert, weiter gegen sie kämpfen. Eine
Zustimmung der UNESCO zur neuen Brücke kommt ihnen daher
alles andere als gelegen.“ |