Brückenfakten
Die Waldschlößchenbrücke führt gesamtstädtisch zu einer
Umweltentlastung.
Die Waldschlößchenbrücke führt insbesondere in den
Stadtteilen Johannstadt, Striesen und Blasewitz zu einer
Verkürzung der Fahrwege für Verkehrsteilnehmer, die die
Elbe queren wollen. Dadurch werden gesamtstädtisch die
Umweltbedingungen in erheblichem Maße verbessert. Das haben
Untersuchungen* ergeben.
Für den Gesamtverkehr (Brücken- und Querverkehr) gibt es
folgende Verbesserungen:
• Die Reisezeiten verringern sich um 16 %, wodurch sich
jährlich eine
Zeitkostenersparnis von 2,9 Mio € ergibt.
Betrachtet man nur den Brückenverkehr, so verbessern sich
die Straßenverhältnisse für jedes einzelne Fahrzeug, das
die Brücke quert, für den sogenannten MIT-Fall (Existenz
der Waldschlößchenbrücke) wie folgt:
• Die Wartezeiten in den Zufahrten verringern sich um 44 %,
• die Reisezeiten bei der Brückenquerung und die Zeitkosten
reduzieren sich um 30 %, der Kraft-stoffverbrauch und CO2-
Emissionen sinken um 25 %.
Wird die Waldschlößchenbrücke nicht gebaut, verschlechtern
sich die Verkehrsverhältnisse im Jahr 2015 auf den drei
bestehenden Brücken drastisch, weil keinerlei
Entlastungswirkung gegeben ist.
Empfehlung*:
„Da sich die Qualität des Verkehrsablaufes auf den
Straßenbrücken entscheidend erhöht, sollte zügig mit dem
Bau der neuen Waldschlößchenbrücke begonnen werden“.
Die gesamtstädtisch positive Bilanz schließt es nicht aus,
dass sich punktuell Verschlechterungen ergeben. Die
Mehrbelastung an einzelnen Punkten darf aber nicht der
Maßstab sein, wenn gesamtstädtisch eine verbesserte
Umweltsituation erreicht wird. Die betroffenen Anwohner
sind vielmehr durch begleitende Maßnahmen zu schützen. Auch
solche Maßnahmen sind Bestandteil des
Planfeststellungsbescheides. Nach dem Bau der
Waldschlößchenbrücke werden im Stadtgebiet Dresdens täglich
fast 20.000 km Fahrtwege und nahezu 5.000 Stunden Reisezeit
eingespart und dadurch die Schadstoffemissionen verringert.
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* Schnabel, W., Scholz, Th. in: Scholz,
„Wirtschaftlichkeit und Qualität des Verkehrsablaufes auf
städtischen Elbebrücken in Dresden mit und ohne Bau der
Waldschlößchenbrücke“, Technische Universität Dresden,
Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“, Lehrstuhl
Straßenverkehrstechnik, Untersuchungsbericht März 2004.
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