Presseinformation
50 000. Unterschrift beim Bürgerbegehren zur
Waldschlößchenbrücke eingegangen
In der Geschäftsstelle des Vereins Bürgerbegehren
Waldschlößchenbrücke e.V. nahm heute der Vereinsvorsitzende
Nikolaus Köhler-Totzki die 50 000. Unterschrift entgegen.
Die Dresdnerin Angela Reinhardt, Gastwirtin der Bauernstube
in Altmockritz, kann dieses Jubiläum für sich verbuchen.
Sie selbst gehört mit zu den ersten Unterzeichnern des
Bürgerbegehrens. Im Geschäft, bei Freunden, Bekannten und
Nachbarn hat sie inzwischen zahlreiche Unterschriften
gesammelt und bereits mehrfach Listen zum Verein gebracht.
„Diesem jahrelangen Hickhack um die Brücke muss nun ein
schnelles Ende gesetzt werden. Deshalb finde ich es
wichtig, dass wir als Dresdner selbst entscheiden dürfen,
ob wir diese Brücke brauchen oder nicht. Nahezu jeder
zweite Gast unterschreibt bei uns“, begründet Frau
Reinhardt ihr Engagement.
Die 62 000 erforderlichen Unterschriften, mit denen ein
Bürgerentscheid erzwungen werden kann, sind für den Verein
eine echte Herausforderung. „Das schafft keiner mal so im
Vorübergehen, da braucht man viele überzeugte Mitstreiter,
die wir zum Glück über alle Altersgruppen und
Einwohnerschichten hinweg gefunden haben“, so Nikolaus
Köhler-Totzki. „Auch aus vielen kleinen und mittleren
Unternehmen kamen ganz spontan die verschiedenartigsten
Unterstützungsangebote.“
Neben einigen Dresdner Tankstellen arbeitet jetzt auch die
Mehrzahl der Dresdner Lotto-Annahmestellen als Kontaktbüro
des Vereins. Hier können Unterschriften geleistet und
ausgefüllte Listen abgegeben werden. Die autorisierten
Stellen signalisieren dies durch die gelben Vereinsplakate.
Trotz des tollen Zwischenstandes: An Endspurt denkt derzeit
im Vereinsvorstand um Köhler-Totzki noch keiner. „Das wird
noch einmal ein hartes Stück Arbeit. Immerhin wollen wir
noch vor der anstehenden Haushaltsdebatte deutliche Zeichen
setzen.“

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