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Häufige Fragen

Was wird nicht alles behauptet und geschrieben, um den Bau des Verkehrszuges Waldschlößchenbrücke doch noch verhindern zu können? Was taugen die Argumente und Behauptungen der Brückengegner wirklich? Was steckt dahinter? Wir geben Ihnen Antworten.

Liegt für den "Elbtunnel" ein fertiges Projekt vor?

Nein.

Ein "Elbtunnel" wurde bislang in verschiedenen Studien untersucht. Es ist völlig offen, ob und mit welchen Auflagen eine Tunnelplanung bis zur Genehmigungsreife geführt werden kann.

Die Tunnelstudie des Ingenieurbüros BUNG Beratende Ingenieure stellt hierzu fest: „Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei den vorliegenden Studien lediglich um Machbarkeitsstudien handelt, deren Planungstiefen deutlich unter einer Vorplanung liegen.“

Die Stellungnahme von des Ingenieurbüros ILF Beratende Ingenieure (Innsbruck) im Auftrag der Grünen Liga stellt fest: „Dieses Optimierungspotential kann nur mit einer entsprechenden Planung für das Gesamtprojekt ermittelt werden, die die gleiche Tiefe wie die Planung der Brückenlösung aufweist.“

Sind die Baukosten für den "Elbtunnel" und die Brücke in etwa gleich?

Nein.

Die offene Bauweise für den "Elbtunnel" und die damit erforderliche zeitweise Verlegung der Elbe erbringt immense Kosten. Die Tunnelstudie von BUNG stellt dazu fest: „Hinsichtlich der Höhe der Kosten für die Wasserhaltung und die Fußinjektionen verbleibt ein Risiko.“ Die Baukosten für einen Elbtunnel sind bisher über das Stadium von Kostenschätzungen nicht hinaus gegangen. Daher sind diese Angaben mit sehr großer Unsicherheit behaftet, die erst durch eine vertiefte planerische Bearbeitung beseitigt werden könnte.
Fazit BUNG: „Die Differenz zu einer Brückenlösung beläuft sich demnach auf mindestens 29 bis 36 Mio. € zuzüglich Planungs- und Gutachterkosten.“

Der Bundesminister für Verkehr hat das Begleichen von Mehrkosten für den "Elbtunnel" doch aber zugesagt?

Das ist falsch.

Zu dieser These liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor. Eine eindeutige Kostenzusage (auch hinsichtlich der Höhe der übernommenen Kosten) ist nicht bekannt. Es existieren dazu lediglich Absichtserklärungen. Karin Roth, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium sagt dazu: "Darüber hinaus könnte sich der Bund vorstellen, dass er sich am Mehraufwand ... beteiligt". Der Sprecher des Regierungspräsidiums Dresden Holf Felber findet es bezeichnend, dass ein Ministerium Mittel für einen Tunnel in Aussicht stellt, das mehrfach mit der Streichung der Fördermittel für die Brücke gedroht habe.

Stimmte es, dass die Betriebskosten für den Elbtunnel deutlich niedriger als für die Brücke sind?

Das ist falsch.

Logischerweise sind die Betriebskosten für einen Elbtunnel höher als für eine Brücke, denn ein Elbtunnel muss beispielsweise 24 Stunden am Tag beleuchtet und belüftet werden. Dies ist bei der Brücke nicht notwendig.

Zu den Betriebskosten des Volltunnels existieren verschiedene Studien, welche zwischen 828.000 EUR/Jahr und 3 Mio EUR/Jahr liegen. Präzisierungen zu diesen Kosten sind ohne die o. g. planerische Vertiefung nicht möglich. Die Betriebskosten für den gesamten Verkehrszug (so wie jetzt im Bau mit Brücke und Tunneln) werden von der Stadt mit ca. 790.000 EUR/Jahr angegeben.

Bei der Tunnellösung sind jedoch infolge steigender Energiepreise künftig deutlichere Steigerungen als bei der Brücke zu erwarten, da immerhin die Hälfte der Tunnelbetriebskosten aus Stromkosten für Belüftung und Beleuchtung resultieren.

Sind die Tunnelanbindungen der Waldschlößchenbrücke für einen Elbtunnel voll nutzbar?

Nein.

Aufgrund der vom Wasser- und Schifffahrtsamt geforderten Tunnelüberdeckung von 3,50 m und unter Ausnutzung eines 5%igen Gefälles des Tunnels ergeben sich Mehrlängen bei den Tunnelrampen. Dies führt zu einer Verschiebung der Tunnelportale. Die neuen Portale auf der Neustädter Seite führen zum Abriss von z. T. denkmalgeschützten Gebäuden und weiteren Baumfällungen sowie Grundstücksenteignungen! Die Darstellung, man können die Brücke einfach wegnehmen und durch einen Tunnel ersetzen sind unhaltbar.

Von Tunnelbefürworter wird gesagt, dass beim Bau eines Elbtunnels Fußgänger und Radfahrer die Elbe mit der Elbfähre queren können?

Diese Zumutung wird tatsächlich verbreitet.

Die kostenpflichtige Elbquerung mittels Fähre oder Bus bei einer Tunnellösung ist ein gravierender Nachteil gegenüber der Möglichkeit, die Elbe als Fußgänger oder Radfahrer auf der Waldschlößchenbrücke zu queren. Die Dresdner auf die Elbfähre zu zwingen, steht im Widerspruch zu den Prioritäten der Verkehrspolitik des Verkehrskonzeptes der Landeshauptstadt Dresden, dass die „Förderung der Attraktivität und des Erlebniswertes des Fußgänger- und Fahrradverkehrs“ fordert.

Außerdem: Eine niveaugleiche Verknüpfung der geplanten Buslinie mit der Straßenbahnlinie in der Bautzner Straße ist bei Ausführung eines Volltunnels nicht möglich. Die Tunnelstudie von BUNG stellt hierzu fest: „Die fehlende ÖPNV Beziehung stellt eine Minderqualität des Verkehrszuges dar und muss gesondert bewertet werden.“

Kann der für den Brückenbau avisierte Fertigstellungstermin auch beim Bau eines Elbtunnels eingehalten werden?

Nein.

Diese Aussage ist nicht zutreffend, denn zunächst stünden, basierend auf der Studie von EIBS, erhebliche planerische Leistungen an. Allein der Tunnelstudie von BUNG werden z. B. benannt:

- Risikoanalyse gem. RABT 2006
- geeignetes Wasserhaltungskonzept
- Planung und Abstimmung von Pannenbuchten
- Lüftungs- und Immissionsgutachten
- hydrogeologisches Gutachten
- hydraulische Modellberechnung
- Nachweis der Umweltverträglichkeit
- Altlastenuntersuchung
- bei offener Bauweise: Flächenpeilungen
- bei offener Bauweise: Planung der Elbverlegung
- bei offener Bauweise: Deponie- bzw. Zwischendeponiekonzept

Aufgrund der veränderten Betroffenheiten durch eine Tunnellösung wäre ein erneutes Planfeststellungsverfahren erforderlich. Im Anschluss an einen Planfeststellungsbeschluss stünde erneut der Klageweg offen. Der sich ergebende zeitliche Verzug ist nicht kalkulierbar. Erklärungen von Umweltverbänden, nicht gegen eine Tunnellösung klagen zu wollen, besitzen hierfür keinerlei Relevanz.

Da sich ein Bau erst an die oben beschriebenen Planungs- und Genehmigungsprozesse anschließen kann, wäre mit einer Inbetriebnahme eines Volltunnels nicht vor 2015 zu rechnen.

Wann ist die Brücke fertig?

Die im Bau befindliche Brücke kann von allen Verkehrsteilnehmen ab 2013 genutzt werden!

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  Webcam

Unter www.wsb-info.de kann das aktuelle Baugeschehen mittels Webcam beobachtet werden.
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  Meine Meinung

Frank Schreier, Dresden, Ich war von Anfang an ein Befürworter der Waldschlösschenbrücke und freue mich, dass die Demokratie gesiegt hat.

  Meine Meinung

Ute Herzer, Dresden, Brücken gehören in eine Stadt. Ich freue mich schon jetzt auf den wunderbaren Blick von der Brückenmitte aus auf die DD-Silhouette.

  Meine Meinung

Jörg Reutler, Dresden-Johannstadt, Da sind also die grün/roten Brückenverhinderer mal wieder vor Gericht mit ihren hanebüchnen "Argumenten" gescheitert - gut so.

  Meine Meinung

U. Aloé, Dresden, Haben sich die Grünen eigentlich schon mal mit dem Wasserbau an und in der Elbe beschäftigt?

  Meine Meinung

Steffi Walser, Rottenburg, Liebe Brückenbauer, auch im Süden Deutschlands verfolgen wir das heimatliche Geschehen weiter und hoffen sehr, dass die Brücke bald steht.

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Interessante Quellen und Originaldokumente

 

 
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